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Kiefer- und Oralchirurgie

Unter Kiefer- und Oralchirugie fallen u.a. die Entfernung von Weisheitszähnen, Implantate, Zahnentfernungen und die Wurzelspitzenresektionen.

Entfernung von Weisheitszähnen

Die Entfernung von Weisheitszähnen ist der pro Jahr am häufigsten durchgeführte chirurgische Eingriff. Durch die Facharztausbildung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist Herr Dr. Dr. Kretschmer Spezialist für die Entfernung von Weisheitszähnen.

 

Die Gründe für eine Entfernung der Weisheitszähne sind vielfältig. Beispielsweise:

  • ein für den korrekten Durchbruch bestehender Platzmangel mit Schmerzen und akuten oder chronischen Entzündungen
  • Karies
  • entzündete Zahnfleischkapuzen durch unvollständig in die Mundhöhle gewachsene Weisheitszähne
  • Zahnverschiebungen und Zysten

Je nach Lage der Weisheitszähne ist der Eingriff mehr oder weniger umfangreich. Bei bereits entzündeten Weisheitszähnen steht zunächst die Therapie der Entzündung im Vordergrund. Im entzündungsfreien Intervall wird dann der verursachende Weisheitszahn entfernt. Im engeren Sinne ist die Entfernung von Weisheitszähnen kein zahnmedizinischer Eingriff, sondern vielmehr ein kieferchirurgischer Eingriff, der in der Ordination für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie von Dr. Dr. Kretschmer routinemäßig durchgeführt wird.

Um die genaue anatomische Lage der einzelnen Weisheitszähne beurteilen zu können, ist vor jedem Eingriff eine radiologische Beurteilung zwingend erforderlich. Unmittelbar nach dem Eingriff erhalten Sie eine vorbereitete Kühlung, um die Schwellung so gering wie möglich zu halten. Diese lokale Kühlung sollte optimalerweise für 2 bis 3 Tage selbstständig fortgeführt werden. Nach ca. 7 bis 10 Tagen wird das Nahtmaterial entfernt. Nach individueller Terminabsprache führt Herr Dr. Dr. Kretschmer nach 3 bis 4 Tagen eine kurze Kontrolle durch.

Dr. Dr. Kretschmer berät und informiert Sie sehr gerne bei allen Fragen rund um das Thema Weisheitszahnentfernung. In einem persönlichen Gespräch werden Sie über Ablauf, Verhalten und Heilung einer Weisheitszahnentfernung informiert und es wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Zahnentfernungen

Leider bleibt häufig auch eine Zahnentfernung nicht aus. Manchmal müssen sogar mehrere Zähne entfernt werden. Vor allem bei vorerkrankten Patienten oder Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, ist der Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der richtige Ansprechpartner. Die meisten Zahnentfernungen können in örtlicher Betäubung vorgenommen werden.

Implantate

Die zahnärztliche Implantologie bietet heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten. Von Einzelzahnimplantaten bis hin zu der implantatgetragenen Versorgung zahnloser Kiefer ist fast alles möglich. Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die fest im Kieferknochen verankert werden. Eine individuelle Untersuchung – mit radiologischer Unterstützung – ist in diesen Fällen zwingend erforderlich, um den optimalen individuellen Behandlungsplan für jeden Patienten zu erstellen.

Mini-Implantate

Leider gehen im Laufe des Lebens sehr oft die eigenen Zähne verloren, oftmals auch alle Zähne eines Kiefers (Ober- und/oder Unterkiefer). In diesen Fällen wird eine vom Zahnfleisch getragene Prothese angefertigt, die oftmals nicht gut hält und die Lebensqualität, das Lachen, das Essverhalten und das Sprechen beeinflusst. Hier gibt es eine kosten- und zeitgünstige Alternative zur Prothesenstabilisierung! Durchmesserreduzierte – also dünnere - Implantate können trotz Knochenabbau der Kiefer schnell und minimalinvasiv Abhilfe schaffen. Diese durchmesserreduzierten Implantate mit maximaler Wirkung heißen MINI-IMPLANTATE.

Die Domäne der Mini-Implantate ist der zahnlose Unterkiefer, dort wo schon seit längerer Zeit keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind. Mini-Implantate stabilisieren eine Deckprothese. Zu einer Deckprothese kann entweder die bereits vorhandene Prothese umgebaut oder eine komplett neue Prothese hergestellt werden. Der Halt der Prothese wird über eine Art „Druckknöpfe“ auf die kugelförmigen Köpfe der Mini-Implantate, die aus dem Zahnfleisch herausragen, gewährleistet und bieten eine sichere Fixierung der Prothesen.

Mini-Implantate geben der Prothese einen hervorragenden Halt und ihnen damit eine perfekte Qualität bei einer zeit- und kostengünstigen Versorgung. Vor Beginn der Behandlung muss trotzdem eine definitive Abklärung der Knochenverhältnisse mittels eines Röntgenbildes erfolgen, um das „Fundament“ der Mini-Implantate genau abschätzen zu können. Der reduzierte Durchmesser der Implantate sorgt dafür, dass vielen Menschen geholfen werden kann, denen schon gesagt wurde, dass sie über zu wenig Kieferknochen verfügen.

Lassen Sie sich einfach unverbindlich und kompetent beraten, um für Ihre ganz spezielle individuelle Situation eine optimale Lösung zu finden.

Abbildung
Ein im Kieferknochen verankertes Mini-Implantat. Der Aufbau des Mini-Implantates dient als „Druckknopfanker“ für die bedeckende, abnehmbare Prothese. Für den Unterkiefer werden optimalerweise 4 Mini-Implantate für eine Totalprothese empfohlen. Für den Oberkiefer werden insgesamt 6 Mini-Implantate empfohlen.

(Bildquelle: CAMLOG/Zest Anchors, Das durchmesserreduzierte Locator® Overdenture Implant System, www.camlog.de)

Wurzelspitzenresektionen

Bleibt die Therapie eines Zahnes durch eine alleinige Wurzelkanalbehandlung erfolglos, so kann eine zusätzliche Wurzelspitzenresektion (WSR) durchgeführt werden. Bei diesem Eingriff wird die Spitze einer Zahnwurzel gekürzt, das entzündliche Gewebe um die Zahnwurzelspitze entfernt und der Wurzelkanal verschlossen. Die WSR ist ein letzter Versuch den betroffenen Zahn zu erhalten. Ob eine WSR sinnvoll ist muss gemeinsam mit dem Patienten entschieden werden.

Narkose
Auf Wunsch können die Behandlungen in Analgosedierung durchgeführt werden.

Hierbei kommt es zu einer medikamentösen Schmerzausschaltung (Analgesie) mit gleichzeitiger Beruhigung des Patienten (Sedierung). Anders als bei einer Vollnarkose atmet der Patient bei einer Analgosedierung selbstständig. Diese Komfortbehandlung ist kostenpflichtig und bedarf einer vorherigen Untersuchung und Freigabe durch den Narkosearzt.

 

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